Repo-Geschäfte dienen der besicherten Kreditaufnahme auf dem Geldmarkt durch den Verkauf von Wertpapieren verknüpft mit der Vereinbarung, Wertpapiere gleicher Art zu einem zukünftigen Zeitpunkt und zu einem festgelegten Preis zurückzukaufen.

Wertpapiere, die sich im Eigenbestand des Bundes befinden, können im Rahmen der im Haushaltsgesetz definierten Grenzen zur Finanzierung des Haushalts eingesetzt werden. Seit dem Jahr 2020 sind auch auch Finanzierungen über das Jahresende möglich.

Da sie die Liquidität auf dem Sekundärmarkt unterstützen, werden Repo-Geschäfte insbesondere in den letzten Jahren in erster Linie zur Marktpflege getätigt. Diese sogenannten Markt-Repos sind somit ein weiterer wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Verfügbarkeit von Bundeswertpapieren und festigen damit den Benchmarkstatus des Bundes.

Die Abwicklung von Repo-Geschäften erfolgt immer über den zentralen Kontrahenten.