Leichte Sprache

Zur Finanz-Agentur gibt es viele schwere Texte im Internet.

Alle Menschen sollen über die Finanz-Agentur und
über Bundes-Wert-Papiere lesen können.

Vor allem auch Menschen mit:

Schwierigkeiten beim Lernen,
Schwierigkeiten beim Lesen
wenig Sprach-Wissen in Deutsch

Jeder Mensch versteht Leichte Sprache besser als schwere.

In Leichter Sprache lesen Sie hier:

  1. Wie bedienen Sie die Internet-Seite?
  2. Was macht die Finanz-Agentur?
  3. Was sind Bundes-Wert-Papiere?

 

Wie bedienen Sie die Internet-Seite?

Hier lesen Sie:

Wie Sie sich durch unsere Internet-Seite klicken.
Wie Sie unsere Internet-Seite durchsuchen.

Oben am Seiten-Rand werden die Bereiche von der Seite genannt.

Jeder Bereich hat bestimmte Informationen:

  • Institutionelle Investoren
    Hier lesen gelernte Finanz-Fach-Leute
    alles über Bundes-Wert-Papiere:
    Welche Bundes-Wert-Papiere gibt es?
    Wie werden Bundes-Wert-Papiere gekauft und verkauft?
    Die Verwaltung von den Schulden wird erklärt.
     
  • Private Anleger
    Hier werden für alle Menschen Bundes-Wert-Papiere erklärt:
    Wozu sind Bundes-Wert-Papiere da?
    Welche Bundes-Wert-Papiere gibt es?
    Wie funktionieren Bundes-Wert-Papiere?
    Wie können Bundes-Wert-Papiere gekauft und verkauft werden?
     
  • Finanz-Markt-Stabilisierung
    In der Finanz-Krise musste Banken geholfen werden.
    Was ist aus den Schulden und Vermögen dieser Banken geworden?
     
  • Finanz-Agentur
    Hier ist beschrieben:
    Was ist die Finanz-Agentur?
    Was macht die Finanz-Agentur?
    Wie ist die Finanz-Agentur aufgebaut?
    Wie ist die Geschichte von der Finanz-Agentur?
    Wie sehen die Schulden vom Staat genau aus?
     
  • Presse
    Hier finden Mitarbeiter von Zeitungen Informationen.
     
  • Karriere
    Hier können Fach-Leute Arbeit suchen.
    Die Arbeits-Bedingungen werden beschrieben.
     
  • Kontakt
    Hier kann jeder Fragen stellen:
    zu Bundes-Wert-Papieren und
    zu der Arbeit von der Finanz-Agentur
     

Klicken Sie auf einen Bereich.
Dann öffnet sich eine Leiste in Orange.

Gibt es für den Bereich Informationen in Englisch?
Dann steht über dem Bereich ein „EN“.
Das „EN“ kann angeklickt werden.

In der Leiste in Orange stehen alle wichtigen Themen aus dem Bereich nebeneinander.
Diese Themen können angeklickt werden.

Rollen Sie die Seite ganz nach unten.
In der zweiten grauen Leiste von unten gibt es Informationen in:

  • Gebärden-Sprache
  • Leichter Sprache
  • Impressum
  • AGB (Allgemeine Geschäfts-Bestimmungen)
  • Daten-Schutz
  • AEB (Allgemeine Einkaufs-Bestimmungen)
     

Über Gebärden-Sprache und Leichte Sprache ist eine hell-graue Fläche.
Dort stehen alle Internet-Seiten aus dem aktuellen Bereich.
Rechts daneben stehen auch

  • Über uns
  • Kontakt
     

Benutzen Sie die Suche.
Dann finden Sie Informationen schneller.
Die Suche gibt es in den Bereichen:

  • Institutionelle Investoren
  • Private Anleger
  • Finanz-Markt-Stabilisierung
     

Dort steht das Such-Feld oben rechts in der Leiste in Orange.
Es gibt ein weißes Feld für Such-Wörter.
Tippen Sie ein Wort in das leere Feld.
Klicken Sie auf die Lupe rechts daneben.
Dann kommen die Ergebnisse.
Die Ergebnisse passen zu dem eingetippten Wort.

Mit dem Filter darunter kann man genauer suchen.
Klicken Sie dafür auf die blauen Wörter.

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Was macht die Finanz-Agentur?

Der ganze Name von der Finanz-Agentur ist:
Bundes-Republik Deutschland – Finanz-Agentur GmbH.

Die Finanz-Agentur ist ein Unternehmen:
eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Die Finanz-Agentur gehört nur dem Staat.
Die Finanz-Agentur arbeitet nur für den Staat.
Der Staat ist die Bundes-Republik Deutschland.
Das Bundes-Ministerium der Finanzen leitet und kontrolliert die Finanz-Agentur.
Die Finanz-Agentur führt das Bank-Konto vom Staat.
Das Konto ist bei der Bundes-Bank.

Die Finanz-Agentur passt auf:
Das Konto darf nie ins Minus geraten.
Der Staat muss immer genug Geld haben.

Das Geld gibt der Staat zum Beispiel für die Renten aus.
Oder für die Arbeits-Losen-Hilfe.
Geld bekommt der Staat vor allem durch Steuern.
Zum Beispiel Steuern auf den Lohn oder auf Einkäufe.

Manchmal hat der Staat höhere Ausgaben als Einnahmen.
Dann muss die Finanz-Agentur für den Staat Geld leihen.
Geld wird für eine bestimmte Zeit ausgeliehen.
Geliehenes Geld nennt man auch Kredit.
Der Geld-Verleiher heißt Kredit-Geber.
Die Finanz-Agentur nimmt für den Staat Kredite auf.
Der Staat ist Kredit-Nehmer.

Der Staat muss jeden Kredit zurückzahlen.
Am Ende der Leihe-Zeit bekommt der Kredit-Geber sein Geld zurück.
Das übernimmt die Finanz-Agentur für den Staat.
Der Staat schuldet das geliehene Geld den Kredit-Gebern.
Deshalb nennt man Kredite auch Schulden.
Die Schulden vom Staat heißen Staats-Schulden.
Die Finanz-Agentur verwaltet die Staats-Schulden.

Über viele Jahre hat der Staat immer mehr Geld geliehen.
Es kamen viele Kredite zusammen.
Kredite und Schulden kosten Geld:
Zinsen.
Die Finanz-Agentur zahlt für den Staat die Zinsen.
Zinsen bekommen alle,
die dem Staat Geld geliehen haben.

Die Zinsen bleiben über die ganze Leihe-Zeit gleich.
Die Leihe-Zeit bestimmt die Höhe von den Zinsen.
Ein Kredit für eine lange Zeit ist normal teuer.
Der lange Kredit kostet viel Zinsen.
Ein Kredit für eine kurze Zeit ist normal günstig.
Der kurze Kredit kostet wenig Zinsen.

Die Finanz-Agentur überlegt sich:
Soll das Geld für eine lange Zeit ausgeliehen werden?
Oder soll das Geld für eine kurze Zeit ausgeliehen werden?

Wenig Zinsen sind gut für den Staat und die Steuer-Zahler.
Dann bleibt mehr Geld für andere Ausgaben vom Staat.
Oder mit dem Geld können die Schulden zurückgezahlt werden.
Deshalb will die Finanz-Agentur:
Der Staat soll wenig Zinsen zahlen.

Die Finanz-Agentur weiß:
Wird das Geld für eine lange Zeit ausgeliehen:
Dann hat der Staat für eine lange Zeit das Geld sicher.
Für die lange Zeit sind dann auch die Zinsen sicher bekannt.

Wird das Geld nur für kurze Zeit ausgeliehen:
Dann muss das Geld schon bald zurückgezahlt werden.
Das Geld muss gleich wieder neu ausgeliehen werden.
Wie hoch werden dann die Zinsen sein?
Das kann niemand sicher sagen.

Die Finanz-Agentur will:
Der Staat soll für lange Zeit seine Zinsen sicher kennen.

Die Finanz-Agentur denkt weit in die Zukunft.
Deshalb überlegt die Finanz-Agentur immer:
Wie lange soll das Geld ausgeliehen werden?
Die Zinsen für das Geld sollen niedrig sein.
(Dafür muss das Geld normal kurze Zeit ausgeliehen werden.)
UND
Die Zinsen sollen möglichst lange sicher bekannt sein.
(Dafür muss das Geld für lange Zeit ausgeliehen werden.)
Dazwischen muss die Finanz-Agentur einen Mittel-Weg finden.


Seit 2018 hilft die Finanz-Agentur
der Finanz-Markt-Stabilisierungs-Anstalt bei der Arbeit.
Seit 2018 verwaltet die Finanz-Agentur
die Anteile vom Staat an der Commerz-Bank
und an zwei anderen Banken.

Hier werden die Aufgaben von der Finanz-Agentur mit einem schweren Text erklärt.

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Was sind Bundes-Wert-Papiere?

Fast jeder Staat muss sich von Zeit zu Zeit Geld leihen.
Der Staat ist die Bundes-Republik Deutschland.
Man nennt die Bundes-Republik Deutschland auch kurz:
der Bund.
Deutsche Staats-Anleihen werden deshalb auch Bundes-Wert-Papiere genannt.

Bundes-Wert-Papiere sind für längere Zeit ausgeliehenes Geld.
Bundes-Wert-Papiere unterscheiden sich:
Mit Bundes-Wert-Papieren kann Geld für

  • 6 Monate,
  • 2 Jahre,
  • 5 Jahre,
  • 10 Jahre oder
  • 30 Jahre geliehen werden.

Wenn Sie ein Bundes-Wert-Papier kaufen,
dann leihen Sie Ihr Geld dem Bund.
Dafür bekommen Sie regelmäßig Zinsen.
Die Zinsen bleiben über die gesamte Leihe-Zeit gleich.
Das Ende der Leihe-Zeit ist die Fälligkeit.
Zur Fälligkeit erhalten Sie Ihr Geld zurück.

Der Bund hat einen sehr guten Ruf als Kredit-Nehmer.
Denn der Bund zahlt das geliehene Geld zurück:
immer, komplett und pünktlich.
Auch die Zinsen zahlt der Bund immer pünktlich.
Deshalb leihen viele Anleger dem Bund gern Geld.
Denn viele Anleger wollen oder müssen ganz sicher sein:
Hier bekommen die Anleger ihr Geld garantiert wieder zurück.

Große Unternehmen und andere Staaten leihen sich auch Geld.
Dafür müssen sie auch Zinsen zahlen.
Die Zinsen vergleichen sie mit den Zinsen vom Bund.

Zahlen Unternehmen oder andere Staaten weniger Zinsen
als der Bund?
Dann können sie günstig Geld leihen.
Dann sind Kredite für sie günstig.

Zahlen Unternehmen oder andere Staaten mehr Zinsen
als der Bund?
Dann sind Kredite für sie teuer.


Bei Krediten in Euro-Geld vergleichen sich alle
mit den Zinsen vom Bund.

Der Bund braucht sehr viel Geld.
Darum leihen dem Bund vor allem große Geld-Geber das Geld.
Das sind zum Beispiel Banken und Versicherungen.
Große Geld-Geber kaufen Bundes-Wertpapiere für viele Millionen Euro.

Wie entstehen Bundes-Wertpapiere?
Bundes-Wert-Papiere werden zuerst in einer Versteigerung verkauft.
In der Versteigerung bieten Banken Preise.
Welche Banken bieten am höchsten?
Diese Banken bekommen den größten Anteil
von dem Bundes-Wert-Papier.

Danach verkaufen die Banken
die ersteigerten Bundes-Wert-Papiere weiter.
Vermögens-Verwalter oder Versicherungen kaufen zum Beispiel später.
Oder die Banken verkaufen die Bundes-Wert-Papiere an der Börse.
An der Börse kann jeder Bundes-Wert-Papiere kaufen.
Das geht auch in kleinen Mengen für viel weniger Geld.

Wer Bundes-Wert-Papiere hat
und schon vor Fälligkeit sein Geld zurückbekommen möchte.
Der kann Bundes-Wert-Papiere verkaufen.
Verkaufen geht an der Börse.
Kaufen und Verkaufen übernehmen Banken und Spar-Kassen.

Der Preis von Bundes-Wert-Papieren ändert sich.
Der Preis ändert sich mit dem Zins am Markt.
Wie wird der Preis morgen sein?
Das lässt sich heute nicht sagen.

Wird vor Ende der Fälligkeit verkauft?
So kann es zu Gewinn oder Verlust kommen.
Liegt der Verkauf-Preis über dem Kauf-Preis?
Dann gibt es einen Gewinn.
Vom verliehenen Geld gibt es dann mehr zurück.
Liegt der Verkauf-Preis unter dem Kauf-Preis?
Dann gibt es einen Verlust.
Vom verliehenen Geld gibt es dann weniger zurück.

Nur für das Ende der Leihe-Zeit
steht der Rück-Zahlungs-Preis fest.
Wer einen sicheren Rück-Zahlungs-Preis will:
Der muss bis zur Fälligkeit  warten.
Die Preis-Änderungen bis zur Fälligkeit sind dann egal.

Hier werden Anleihen in einem schweren Text erklärt.
Hier werden Bundes-Wert-Papiere in einem schweren Text erklärt.

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