Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu Bundeswertpapieren und zu Schuldbuchkontoführung.

Bundesobligationen

Warum haben Bundesobligationen teilweise Laufzeiten von mehr als fünf Jahren und welche Auswirkungen hat das auf die Zinszahlungen?

Die Laufzeit der Bundesobligationen ab der Serie 142 beträgt zum Zeitpunkt der Erstemission idealtypisch 5 Jahre. Seit der Serie 144 werden die Bundesobligationen mit einem ersten überlangem Zinskupon ausgestattet. Während der Zinslauf immer ab dem Tag der Erstausgabe beginnt, erfolgt die erste Zinszahlung erst nach Ablauf eines Jahres zuzüglich des über fünf Jahre hinausgehenden Zeitraums.

Die Überlegung eines ersten überlangen Kupons geht darauf zurück, dass der Bund nicht nur Interessen der privaten, sondern auch der institutionellen Anleger beachten muss. Daher werden die Bundesobligationen mittlerweile so ausgestattet, dass Sie in bestimmte Future Kontrakte als das jeweils günstigste lieferbare Bundeswertpapier einfließen können. 

Warum kann ich die aktuelle Serie der Bundesobligation nicht mehr über die Finanzagentur erwerben?

Die Möglichkeit des gebührenfreien Erwerbs der zuletzt börseneingeführten Serie der Bundesobligation direkt über die Finanzagentur lief mit Begebung der Serie 164 am 12. September 2012 aus.

Dementsprechend kommen die Auftragsbedingungen für den Direktvertrieb von Bundesobligationen vom 25. Mai 2011 seither nicht mehr zur Anwendung. Neue Serien können jedoch nach wie vor über ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder Sparkasse gekauft und darin verwahrt werden.

Wo erfahre ich die aktuellen Konditionen der Bundesobligationen?

Die Konditionen aller umlaufenden Bundesobligationen finden Sie tagesaktuell als PDF-Datei "Laufzeiten und tägliche Rendite börsennotierter Emissionen" zum Herunterladen auf unserer Internetseite unter "Private Anleger" und dort "Bundeswertpapiere" sowie in vielen Tageszeitungen und Börseninformationsdiensten.

Gibt es eine Mindest- oder Maximalordergröße für den Kauf von Bundesobligationen?

Beim Erwerb über die Bank bzw. Börse entspricht die theoretische Mindestanlagesumme der Stückelung von 1 Cent. Ein Anlagehöchstbetrag besteht nicht.