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Bundesanleihen, auch Bunds genannt, sind Schuldverschreibungen des Bundes, die im Regelfall als Einmalemissionen im Tenderverfahren über die Bietergruppe Bundesemissionen begeben und mehrmals im Jahr aufgelegt bzw. aufgestockt werden. Die Laufzeit von Bundesanleihen bei Emission beträgt zehn (10-jährige Bundesanleihe) oder 30 Jahre (30-jährige Bundesanleihe). Sie haben standardisierte Zins- und Kapitalfälligkeiten. Die jeweils zuletzt begebene Bundesanleihe gilt in Europa als Benchmark für Festverzinsliche Wertpapiere in ihrem Laufzeitsegment. Der Begriff Bundesanleihe umfasst neben Anleihen des Bundes auch die seiner Sondervermögen. Bundesanleihen werden in den Handel an den deutschen Wertpapierbörsen eingeführt.