Datenschutz im Bewerbungsverfahren

Informationspflichten bei der Erhebung personenbezogener Daten gemäß Artikel 13 und 14 der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU DS-GVO)

Der Schutz Ihrer Privatsphäre ist für uns von höchster Bedeutung. Deshalb ist es uns wichtig, dass Sie wissen, wann wir welche personenbezogenen Daten speichern und wie wir sie verwenden.

Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person. Dies können z.B. Ihr Name, die Anschrift, Telefonnummer sein. Angaben, die nicht direkt einer Person zugeordnet werden können, sind keine personenbezogenen Daten.

Verantwortliche Stelle ist:
Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH
Olof-Palme-Straße 35
60439 Frankfurt am Main

Zweck der Datenverarbeitung

Wir speichern alle uns zur Verfügung gestellten Informationen von Personen, die sich für eine Tätigkeit in unserem Unternehmen bewerben. Dies gilt sowohl für Bewerbungen auf konkrete Ausschreibungen als auch für Initiativbewerbungen. Die Speicherdauer beträgt 6 Monate ab Abschluss des Bewerbungsverfahrens. Wenn Sie sich auf eine konkrete Stelle beworben haben, werden Ihre Daten nur dem ausschreibenden Fachbereich sowie dem zuständigen Personalbereich zugänglich gemacht. Die Informationen stehen bis zum Ablauf der Speicherdauer zur Verfügung, auch um spätere Anfragen (z. B. Anforderung von Unterlagen, Absagen etc.) qualifiziert beantworten zu können. Soweit erforderlich verarbeiten wir Ihre Daten darüber hinaus zur Wahrung unseres berechtigten Interesses oder berechtigter Interessen von Dritten (bspw. zur Erstellung von Statistischen Dokumentationen in anonymisierter Form ohne Bezug zu einem bestimmten oder bestimmbaren Bewerber).

Im Rahmen von Bewerbungsverfahren erfolgen keine Datenerhebungen bei Dritten, es sei denn es liegt eine Einwilligung Betroffener vor. Es erfolgt kein Datentransfer an Dritte, insbesondere auch nicht in ein anderes Land.

Führt die Bewerbung zur Begründung eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses, werden die Daten noch für zehn Jahre ab Beendigung des Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses gespeichert, sofern nicht andere Vorschriften längere Aufbewahrungsfristen vorschreiben. Bewerber sind dann verpflichtet Daten zur Begründung eines Arbeitsverhältnisses zu ergänzen, z. B. Sozialversicherungsdaten. In der Folge findet eine Datenübermittlung mit Sozialversicherungsträgern und dem Finanzamt statt.
Rechtsgrundlagen für die Datenerhebung sind Art. 6 Abs. 1 Ziff. f DSGVO und § 26 Abs. 1 BDSG-neu sowie weitere gesetzliche Vorgaben, aus denen sich im Falle der Begründung von Arbeitsverhältnissen Speicherobliegenheiten ergeben, z. B. § 147 AO, § 257 HGB etc.

Rechte Betroffener

Bewerberinnen und Bewerber haben auf der Basis von Art. 13, 14 DSGVO jederzeit das Recht auf Auskunft über die sie betreffenden personenbezogenen Daten und in der Folge gegebenenfalls das weitere Recht auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung. Insbesondere besteht das jederzeitige Recht, gespeicherte Daten zu löschen. Ein Löschungswunsch führt zu einer Beendigung des Bewerbungsverfahrens und es können in der Folge keine Auskünfte mehr zum Verfahrensablauf erteilt werden.

Nach Begründung eines Arbeitsverhältnisses reduziert sich das Recht zur Datenlöschung oder Einschränkung der Verarbeitung. Gesetzliche und/oder vertragliche Regelungen zur Dokumentation und Archivierung genießen Vorrang vor Löschungswünschen. Zur Wahrnehmung der Rechte können sich Betroffene an die oben genannten Verantwortlichen im Unternehmen, den betrieblichen Datenschutzbeauftragten oder die Aufsichtsbehörde wenden.

Aufsichtsbehörde:
Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Husarenstr. 30
53117 Bonn
Telefon: +49 (0) 228 997799-0
Fax: +49 (0) 228 997799-5550

Fragen zum Datenschutz?

Wenn Sie noch Fragen zu diesen Hinweisen, dem Themengebiet Datenschutz allgemein oder zu den über Sie gespeicherten Daten haben, wenden Sie sich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten.

Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH
- Datenschutzbeauftragter -
Olof-Palme-Straße 35
60439 Frankfurt am Main
E-Mail: datenschutz@remove-this.deutsche-finanzagentur.de

Verschlüsselte E-Mail-Kommunikation mit der Finanzagentur

Informationen werden im Internet offen übertragen. Ohne Vorkehrungen zum Schutz der Vertraulichkeit und Integrität könnten Unbefugte Nachrichten mitlesen oder verändern. Zum Austausch vertraulicher Nachrichten eignet sich das Programm Pretty Good Privacy (PGP) oder GnuPG. Den öffentlichen Teil des PGP-Schlüssel der Finanzagentur können Sie hier herunterladen:

Public Key

Informationen rund um die PGP-Verschlüsselung finden Sie u.a. auch auf den Internetseiten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Verschlüsselte Nachrichten versenden Sie in drei Schritten:

  1. Installieren Sie GnuPG, PGP oder ein funktionsgleiches Programm auf Ihrem Rechner.
  2. Laden Sie den öffentlichen Schlüssel der Finanzagentur auf Ihren Rechner und nehmen Sie ihn in Ihren Bund öffentlicher Schlüssel auf (pubring.pkr).
  3. Speichern Sie Ihre zu sendende Information in einer Datei (z.B. Anlage.txt) und verschlüsseln Sie diese mit dem öffentlichen Schlüssel der Finanzagentur.