Finanzmarktstabilisierung

Sondervermögen Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS)

Das Sondervermögen Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS bzw. SoFFin) umfasst den Anteil des Bundes an der Commerzbank AG, der Hypo Real Estate Holding GmbH und der Portigon AG.
 

Zum 31. Dezember 2017 bestanden Kapitalmaßnahmen über insgesamt 14,6 Mrd. Euro:

Institut unterzeichnete Verträge in Mrd. Euro
15,6 % an Commerzbank AG 5,1
Portigon AG 2,0

Hypo Real Estate Holding AG

davon
HRE Gruppe inkl. Zahlungen an Altaktionäre
Depfa
FMS Wertmanagement

7,6


2,7
1,2
3,7

Kumulierte Zahlungen an Abwicklungsanstalten aus Verlustausgleichsverpflichtung in Mrd. Euro:

FMS Wertmanagement

davon
Abschreibungen auf das Griechenland-Portfolio

9,3                                                                  


8,9

Es können Rundungsdifferenzen auftreten.

Der ehemals von der FMSA verwaltete Finanzmarktstabilisierungsfonds wurde im Zuge der Finanzmarktkrise am 17. Oktober 2008 errichtet, um den Finanzmarkt zu stützen. Er ist ein Sondervermögen des Bundes im Sinne von Artikel 110 Abs. 1 des Grundgesetzes. Die Leistungen des FMS waren zunächst bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Durch das Zweite und Dritte Finanzmarktstabilisierungsgesetz wurde diese Befristung bis 2012 und schließlich bis 2014 verlängert. Seit Ablauf der letztmalig durch das Gesetz zur Umsetzung der Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD) bis zum 31. Dezember 2015 verlängerten Antragsfrist für neue Kapitalmaßnahmen gibt es keine Möglichkeiten mehr, Leistungen des Fonds in Anspruch zu nehmen. Zum 1. Januar 2018 wurde der Finanzagentur die Verwaltung des bisher bereits von ihr finanzierten Sondervermögens Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) übertragen.

Download „Historischer Überblick über die Maßnahmen des FMS
Pressemitteilungen des FMS bis 2017 / der FMSA auf www.fmsa.de
Pressemitteilungen des FMS ab 2018 / der Finanzagentur

Jahresabschlüsse des FMS