Regelmäßige Sekundärmarktdatenerhebungen bei den Banken der „Bietergruppe Bundesemissionen“ verschaffen der Finanzagentur und den beteiligten Kreditinstituten einen umfassenden Überblick über den Markt für Bundeswertpapiere[1].
Strukturen des Sekundärmarktgeschäftes lassen sich anhand von Handelsvolumen und Nettopositionen erkennen. Ausgehend von den Gesamtdaten für einen Zeitraum wird unterschieden nach Finanzierungsinstrumenten, Regionen und Institutionen.
Sekundärmarktvolumina Bundeswertpapiere | ||||||||
Mrd. € | Gesamt | Monatsdurchschnitt | ||||||
2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | |
Handels-volumen | 4.609 | 5.961 | 6.418 | 6.818 | 392 | 496 | 534 | 568 |
Netto-volumen | 223,07 | 117,5 | 92,7 | 139,6 | 18,63 | 9,8 | 7,7 | 11,6 |
[1] Die aufgeführten Kennzahlen basieren auf Sekundärmarkt-Datenübermittlungen der „Bietergruppe Bundesemissionen“ an die Finanzagentur zu deren Sekundärmarktaktivitäten. Über ein standardisiertes Berichtsformat erfolgen die Übertragungen der Transaktionen für einen Bezugsmonat in den ersten zehn Tagen des übernächsten Monats. In den Auswertungen aufgeführt sind Handelsvolumina und Nettopositionen (ohne Primärmarktplatzierungen) in den klassischen Bundeswertpapieren („Bubills“, „Schätze“, „Bobls“, „Bunds“) und den neuen Finanzierungsinstrumenten (inflationsindexierte Bundespapiere und USD-Bond) ohne Umsätze in Kapital- oder Kupon-Strips. Nettopositionen beschreiben die absolut eingenommene Position einer Kategorie (z.B. 51 Mrd. € Nettopositionen in Staaten außerhalb der EWU entspricht 51 Mrd. € gekaufter Bundeswertpapiere von Banken der Bietergruppe Bundesemissionen).
Finanzierungsinstrumente 2009
Nettovolumen | Handelsvolumen | |
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Mehr Nachfrage in zehn- und dreißigjährigen Bundesanleihen im Vergleich zum Vorjahr | Der Löwenanteil des Handelsvolumens entfiel unverändert auf zehnjährige Bundesanleihen.
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Regionen 2009
Nettovolumen | Handelsvolumen | |
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In Gesamteuropa (Länder der EWU und außerhalb der EWU) wurde in 2009 der größte Teil der Bundespapiere nachgefragt. | Das meiste Volumen wurde in Europa gehandelt (Länder der EWU und außerhalb der EWU).
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Institutionen 2009
Nettovolumen | Handelsvolumen | |
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Zentralbanken waren auch 2009 die Gruppe mit der größten Nachfrage nach Bundeswertpapieren. | Die größten Handelsaktivitäten entfielen 2009 auf Banken und Broker. |






